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... beansprucht wurden. Während über die Trainingstage noch trockenes Wetter herrschte, reg nete es am Veranstaltungstag bis auf ganz kurze Zeit ununterbrochen. Es war typisches Nürburg-Schlechtwetter mit Nebel, feinem Sprühregen und durchdringender nasser Kälte. Wir erinnern uns an einen ähn lichen Renntag auf dem Nürburgring 1935, bei dem praktisch das gesamte Rennen im Nebel und Sprühregen gefahren werden mußte und damals von unserem unvergeßlichen Bernd Rosemeyer gewonnen wurde. Die ADAC-6-Stunden-Fahrt auf dem Nürburgring war infolgedessen nicht wie sonst von Hunderttausenden von sportbegeisterten Zuschauern besucht, sondern nur von ein paar tausend Fachleuten, die dafür aber den Ablauf der Geschehnisse mit besonders kritischen Augen verfolgten. Der schlechte Besuch war bedauerlich, denn hier hätte so mancher sehen können, welche enormen Leistungen auch ein Tourenwagen — vielleicht der, den er selbst besitzt — auf dem Nürburgring zu fahren imstande ist. Wie gesagt, es sollte nicht auf schnellste Zeit gefahren werden, aber nahezu jeder Teilnehmer versuchte es trotjdem, und deshalb sind einige der erzielten Rundengeschwindigkeiten für den technichen Betrachter von ganz besonderem Interesse. Wenn ein Mann wie Karl Kling auf einem Mercedes 170 S die schnellste Runde mit 91 km/std fuhr, so ist das mehr als beachtlich. Beachtlich aber auch deshalb, weil ...