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... zugute kämen, sondern Spezialwagen zu ent wickeln, deren Rennerfahrungen kaum irgendwie für den Serienbau auszunutzen sind. Borgward lehnte das ab. Als er sich entschloß, die Rekorde anzugreifen, wurde der übliche „Hansa 1500“ dafür bestimmt, dem man nur eine niedrige windschnittige Rennwagenkarosse rie aus Aluminium gab und den Motor verbes serte. So entstand ein Wagen, der eine Spitzen geschwindigkeit von etwa 185 km/std entwickeln konnte, also imstande sein mußte, es mit der internationalen Konkurrenz aufzunehmen. Für Wagen und Motor wurden bewußt nur deutsche Fabrikate verwandt, von der Boschbeleuchtung bis zu den Contireifen, um die wiedererstandene Leistungsfähigkeit der gesamten für den Kraft wagen arbeitenden deutschen Industrie zu be weisen. Schon im März war alles fertig. Für den An griff auf die Rekorde wurde auch keine deut sche Strecke gewählt, weil die internationale Wirkung durch Erfolge in Frankreich noch ge steigert werden konnte. Die Verhandlungen zogen sich aber sehr lange nach der Meldung hin, bis endlich der 17. August festlag. Eine erprobte Mannschaft, die durchweg über reiche Erfahrungen schon bei der Auto-Union verfügte, wurde zusammengestellt, der Rennwagen auf einem LKW, Zubehörteile, der benötigte Kraft stoff und das öl auf den Anhänger verfrachtet, und ab ging’s am 12. August nach Monthlery, etwa 35 km von ...