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... Strecke die Übersicht zu behalten, denn schon nach kurzer Zeit pflegten sich die Überrunde ten zwischen den Spitzenfahrern zu tummeln. Die vollkommen flache, „brettebene“ Start bahn des Flughafens, auf der mit Strohballen die Geraden und die beiden spitzwinkligen Kurven markiert waren, hat zwar eine sehr griffige Betondecke, ist aber ihrer ganzen An lage nach — wie wohl die meisten Fiugplatzrennen überhaupt — zweifellos nicht der ideale Austragungsort für motorsportliche Großveranstaltungen. So war es dann auch mehr zirkusartige Akrobatik, die die Fahrer zeigten, als eine Demonstration echten Sports. in Führung. Fritz Rieß, der Meister des Vor jahres und ebenfalls auf AFM, folgte ihm dichtauf. Inzwischen einsetzender Regen ver mochte kaum das Tempo der Spitzenfahrer zu beeinträchtigen. Doch leider begann Stucks Motor zu spucken. Dies war für Rieß das Signal, die Führung zu übernehmen. Er fuhr eine Rekordrunde nach der andern und legte in der letzten noch mit 105,3 km/st die schnellste Runde des Tages aufs Riemer Be- RIEM 1. Rennwagen-Meisterschafts- Lauf mit Motorrad-Komparserie Rieß und Adolffführen in der Meistertchaf Sieben Fahrer mit Formel 2-Rennwagen bewarben sich um die ersten Meisterschafts punkte für 1951. Vom Start weg setzte sich der unverwüstliche Hans Stuck auf AFM mit Küchen-Motor an die Spitze des Feldes und blieb bis zur ...