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... heute.dem Ferrari immer noch überlegen ist, war vielen klar. Offenbar ist die Leistung dieses nunmehr völlig erprobten äußerst zuverlässigen Grand-Prix-Wagcns in den mittleren Drehzahlbereichen wesentlich höher als bei Ferrari, was, besonders bei Strekken wie San Remo, wo der Durchschnitt unter 100 km/std liegt, die wichtigste Rolle spielt. Nach ihrem lang erwarteten Wiedererscheinen im Rennsport, wäre die Mailänder Firma in Italien viel populärer, wenn ein Italiener wie z. B. Farina, Sanesi, Taruffi oder Bonetto, die schließlich zur Alfa-Mannschaft 1950 gehören, auch in San Remo gestartet wäre. Der Alfa war hier so überlegen, daß jeder mittlere gute Fahrer das Rennen nach Hause gefahren hätte. Es sei übrigens hier auch erwähnt, daß in San Remo Alfa nicht mit einem ihrer besten Grand- Prix-Wagen sondern mit einem Trainingswagen gestartet ist. Wir wollen damit die fabelhafte Fahrkunst Fangios absolut nicht verkleinern. Auch u. E. gehört Fangio unter die heutigen fünf besten Rennfahrer der Welt. Das Rennen fing in sehr interessanter Weise an. Ascari, Villoresi, Sommer, Bonetto und Fangio, in dichter Gruppe, fuhren weit vor allen anderen Konkurrenten die ersten Runden die — wie es fast bei allen Rennen der Fall ist — die spannendsten waren. Ascari und Villoresi fuhren Ferraris mit zweistufigem Kompressor, Sommer einen Ferrari mit normalem Kompres ...