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... eine schwere Zerreißprobe für Mann und Maschine. Sportlich wäre cs von unerhörtem Reiz gewesen, Frank reichs größten Fahrer Jean Pierre Wimille mit den italienischen Assen auf gleichem Wagen im Kampf zu sehen, aber dieser Genuß blieb aus: Wimille hatte keinerlei Neigung, sich den von Werksinteressen be einflußten Dispositionen des Alfa-Romeo-Rennleiters Gallo zu fügen und verzichtete auf den Start. Das war die große Chance des nun für ihn eingesetzten Alfa- Mcchanikers Gaboardi, der zum erstenmal in einem schweren Rennen starten durfte und gleich Jen 4. Platz belegte! Nur Alfettas waren vor ihm. Der unverwüstliche Graf Trossi konnte eine Wagenlänge vor dem nicht weniger routinierten Achille Varzi den Großen Preis seines Heimatlandes erkämpfen. Eine Runde hinter den beiden Favoriten lief Sanesi vor seinem McchanikerkoIIegen Gaboardi, der allerdings vier v/citere Runden zurücklag, als Dritter ein. Die Nieder lage der Maseratis war vollständig. Obgleich sic beim Beschleunigen aus den Kurven her aus den Alfas offenbar nicht nachstanden, fiel einer nach dem andern mehr oder weniger erheblichen Stö rungen und Schäden zum Opfer. Für Klassefahrer wie Sommer, Villoresi, Chiron, Levegh, Bira, Raph und den Schweizer de Graffenried, der sich trotz seines Rcnnpechs mehr und mehr in die internationale Extra klasse hincinarbeitet, waren diese Ausfälle besonders ...