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... BMW 327/328 war. Das Auto befand sich in einem sehr schlechten Zustand, kaum würdig, überhaupt noch restau riert zu werden. Für Kühnis bedeutete es jedoch einen «Traum, der wahr wird» und den Beginn einer neuen Karriere. Das Auto wurde bis zur letzten Schrau be zerlegt, alle Teile wurden kontrol liert, repariert oder ersetzt. Ein BMW-Volpini Natürlich gehören Reparaturen zum All tag eines Automechanikers, Kühnis je doch nahm sich weit mehr vor. Eigen händig wollte er den Wagen wieder in seinen Neuzustand zurückversetzen. An diesem Fahrzeug übte er sich als Ka rosseriespengler und auch als Wagner. Letzteres ist üblicherweise ein echter Spezialistenberuf, nicht aberfür Kühnis, der seinem Vater ofl bei Drechslerarbei ten zugesehen hatte. Kaum war dieser BMW instand gestellt, als Kühnis einen zweiten, noch viel in- 26 In vinoVei teressanteren fand: den BMW 328, den der Zürcher Rennfahrer Raymond Schmid bei Volpini in Italien hatte karossieren lassen. Auch dieser Wagen wurde von Grund auf restauriert. Dass dies wortwörtlich gründlich erledigt worden ist, beweist die Tatsache, dass das Auto auch heute noch wie neu aus sieht und zudem fährt, als ob es eben vom Werk abgeholt worden wäre. Nun sprach es sich herum, dass in der Zür cher Gemeinde Watt bei RegensdorfAu tos mit viel Sorgfalt restauriert würden, und schon meldeten sich erste Kunden. Einige Jahre lang betrieb Kühnis ...