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... n s t a l t u n gen in Europa und auch in Amerika, doch blieben ihnen Erfolge in der «auto mobilen Oberliga» versagt. Auf einem anderen Gebiet allerdings hielten sie un angefochten die Spitzenposition: Die Weltelite der Herrenfahrer bevorzugte die Autos aus Cannstatt wegen ihrer so liden Konstruktion, ihrer guten Fahrei genschaften und ihrer Zuverlässigkeit. Möglicherweise war es dieser nur ein seitig befriedigende Zustand, der die Werksführung veranlasste, sich wieder dem Rennsport zuzuwenden. Sie holte d e n 1 9 0 2 a l s T e c h n i s c h e r D i r e k t o r z u Austro Daimler nach Wien gegangenen Sohn von Gottlieb Daimler, den Inge n i e u r P a u l D a i m l e r , n a c h C a n n s t a t t z u rück; mutmasslich als Kronprinzen, der i n a b s e h b a r e r Z u k u n f t a n d i e S t e l l e v o n Maybach treten sollte. Dieser Schachzug fand bei der DMG nicht allenthalben Beifall. Maybach bes a s s i m . U n t e r n e h m e n h o h e s A n s e h e n , während Paul Daimler mangelnde Er fahrung nachgesagt wurde. Um die glei che Zeit waren die Gordon-Bennett- Rennen offiziell eingestellt worden, und der neugeschaffene Grand Prix de Fran ce galt als neue Krone des Motorsports. Mercedes wollte diese Krone Linbedingt gewinnen, und so wurden sowohl Wil helm Maybach als auch Paul Daimler beauftragl, Motoren für einen Grand- P r i x - R e n n e r z u k o n s t r u i e r e n . Z ...