Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... eine knapp 60 km lange Fahrt für die SMVC-Automobile der beiden äl testen Fiva-Klassen. Teilnahmebe rechtigt waren somit alle motori sierten Strassenvehikel seit «Adam und Eva» bis und mit Baujahr 1918. Nun, gerade biblischen Ursprungs waren sie natürlich nicht, aber die betagtesten unter ihnen stammten schon noch aus dem archäologi schen Zeitraum der benzmgetnebenen Kutschen. Das älteste war 84jährig und mit einem nicht un problematisch zu fahrenden Rie menantrieb ausgerüstet. Über haupt war die Vielfalt der Wagen verblüffend, und sie alle nach Mar ken aufzuzählen, ergäbe ein bun tes Mosaik wohlklingender Na men: Bollee, De Dion-Bouton, Turicum, aber auch Chalmers, Max well, Stoewer... Es war damals so, fast jedes zweite Automobil trug einen andern Firmennamen. Auch ein Motorrad von 1904 begleitete die alte Vierradzunft. Den Puristen, Statistikern, Historikern und weiss- Gottnochwem bleibt wahrheits getreu zu berichten, dass ins Feld der beiden Fiva-Klassen noch ein Paar Zweiradbremser aus den frü hen zwanziger Jahren «eingemo gelt» wurden. T-Ford und dazu zwei Einzylinder-Komissbrote. Die Fahrt hatte ja keinerlei Wettbe werbs-Charakter und niemand wurde malträtiert. Auch nicht die Technik, blieben doch alle von Pannen verschont, was für die Zu Betagter Teilnehmer: Stoewer LTH 1910 von G. Wirz 50 verlässigkeit der alten, rudimentä ren Mechanik spricht und auch für ...