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... ist zweifellos der Autosport, der Alfa Romeo berühmt ge macht hat. Und selbst nach dem Rückzug ihres aktiven Rennteams in den fünfziger Jahren unterstützte die Firma den Sport weiterhin. Noch in den sechziger Jahren führten die Berfinettas die Felder in den Langstreckenrennen an. Dough Nye 1952 nahm Alfa einen schwer gebauten toscanischen Inge nieur in Dienst. Sem Name war Carlo Chiti, und er hatte eben sein Aerodynamik-Studium an der Universität von Pisa abge schlossen. Er wurde in der Spezialabteilung «Reparto espenenze speciali» einge setzt und blieb fünf Jahre dort. Als jedoch der Ferrari-Inge nieur Andrea Fraschetti verun fallte, wechselte Chiti nach Maranello, wo er für die Ent wicklung des Dino 246 und des 256-GP-Wagens verantwortlich war. In der Folge wurde Mike Hawthorn mit diesem Wagen Weltmeister. Chiti veranlasste seinen Ar beitgeber, einen Windkanal für das Austesten von Model len zu bauen. 1960/61 konstru ierte er zusammen mit dem «jungen Löwen» Mauro Forghieri die ersten Rennwagen mit Heckmotor. 1961 eroberten dann seine Kreationen die Weltmeisterschaft. Ermutigt durch diese Erfolge und von einigen Freunden finanziell un terstützt, verliess Chiti das Werkund mit ihm noch andere Ferrari-Ingenieure, nachdem es in der Firma Streit gegeben hatte. Er gründete ATS, was aber kein Erfolg werden sollte. Deshalb fing er 1963 mit seiner Firma Autodelta in Udine neu ...