Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... wir vernommen haben, hatte Henry 1909zu Labornach Paris gewechselt, wo er seine Flugzeugmotoren, «... die so viel Ähnlichkeit mit seinen Schiffsmoto ren hatten», entwarf. Diese Firma Hess sich durch einen ihrer Lieferanten,Weyher et Richemond, auch Autos bauen. Ein erster Labor wurde anlässlich des Pariser Salons 1906vorgestellt. 1912wur de die Produktion aber wieder einge stellt. Nachdem ich Beschreibungen und Zeichnungen dieser Labor studiert hat te, kannte ich zweierlei Besonderheiten: Zum einen wiesen die Motoren keine obenliegende Nockenwelle auf; zum an dern aber fiel auf, dass die Ventile in der gleichen Weise montiertworden waren, wie Picker dies in seinem Lucia-Motor praktiziert hatte. Auch die Konstruktion der Verbrennungsräume, die Bohrungund die Hubraumabmessungen schie nen aus dem Lucia-Motor zu stammen. Die Flugzeugmotoren, die Henry «wie seine Schiffsmotoren» gebaut hatte, er wiesen sich als noch aufschlussreicher. Auf meine Anfrage schickte mir der Flugzeughistoriker Hugo Byttebier dar über einige Unterlagen. Und wie gross war mein Erstaunen, als ich auf den er sten Blick schon einen «Charlatans»-Entwurfvormirwähnte. Mit Ausnahme der zwei untenstatt obenliegenden Nok kenwellen stimmten die beiden Entwür fe in mehr als einem Dutzend Punkten überein! Nachdem ich beim National Aerospace Museum in Washington und beim Musee de l'Air, Paris, weitere ...