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... 250 LM Ferrarisletzter Strassenrenner Die Idee war ausgezeichnet. Eben hatte Fer rari die Saison 1963 sehr erfolgreich abge schlossen. Der 250 P, ein offener Rennsport wagen mit Mittelmotor, war das dominierende Fahrzeug. Der 250 GTO mit vorneliegendem Motor kam hingegenlangsamin die Jahre, und so kam ein findiger Kopfin den Konstruktions büros in Maranello aufdie Idee, den 250 P mit einem Dach zu versehen und GT zu nennen. Damit das Auto auch als GT homologiert werden konnte, musste man allerdings 100 identische Exemplare auf die Räder stellen. Mit dem GTO Doug Nye hatte das seinerzeit ja auch geklappt. Bloss basierte der GTO auf dem 250 GT, und zur Homologation der GTO-Spezialkarossene waren nur 30 Einheiten erforderlich. Der 250 Le Mans Berlmetta - kurz 250 LM - konnte jedoch nicht als Weiterentwicklung eines be stehenden Serienmodells gel ten, da vom 250 P nur einige wenige Exemplare gebaut worden waren. Im April 1964 ging der Homologationsantrag an die FIA, aber dessen Be handlung wurde auf Juli 1964 verschoben. Der englische Ferrari-Ingenieur Mike Parkes erklärte, dass 100 Autos im Bau wären, und Enzo Ferrari sagte in einem Interview aus, dass sich bereits 42 Stück in Ameri ka befänden. Heute - nach 20 Jahren - wissen wir, dass vom 250 LM exakt 32 Stück gebaut wurden, und wir werden wohl die von Ferrari genannten Zah len seinem südländischen Op timismus ...