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... und ihre Autos Andreas Stöcklin [Text und Fotos] Hinter dem Namen Sunbeam steht eine überaus turbulente Geschichte. «Sonnenstrahl» tauf te der Wolverhamptoner Ratsherr John Marston schon 1887 seine Fahrräder, bis der damals 65jährige endgültig vom Au to-Bazillus befallen wurde. Das Fahr zeug, das ihm der Kunstschmied Mabberley Smith daraufhin zusammenbau te, zählte zu den kuriosesten Vehikeln, das die Automobilgeschichte jemals her vorbrachte. Angetrieben und gelenkt wurde es nämlich jeweils nur von einem Rad pro Achse! So richtig los ging's aber erst 1909, als der brillante Ingenieur Louis Coatalen, der damals bereits für De Dion, Panhard und Hillman arbeitete, in die Dienste von Sunbeam trat. Und schon bald stan den die ersten grossen Sporterfolge ins Haus, womit der Startschuss für eine überaus ruhmreiche Rennsport-Ära ge geben wurde, die den Namen Sunbeam fast ein halbes Jahrhundert lang in die Welt hinaustrug — von der Tourist Trophy angefangen, über den fünfmal ver besserten Geschwindigkeitsrekord wie zum Beispiel 1923, als Sunbeam-Coatalen-Motoren diesen Rekord zu Lande, zu Wasser und in der Luft hielten, bis hin zu Stirling Moss, der 1954 auf Sun beam Alpine den Goldcup im berühm ten französischen Alpenrallye gewon nen hatte. Zusammenschluss der STD-Gruppe Nach dem Tode John Marstons wurden 1920 die Produktionsstätten in Wolverhampton mit Talbot ...