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... Marke aus Maranello bewun dert werden können. Neben den «nor malen» Autos wie dem 308 GTB und dem Testarossa fanden sich echte Lieb haberwagen: F40, GTO 1962, 250 LM, Testa Rossa, Lusso, 375 Mille Miglia und viele andere mehr Hessen die Herzen der Fans höher schlagen. Das älteste Au to (wenn wir den Alfa Romeo 8C 2900 — des ursprünglichen Ferrari-Rennstalls — von Hans Math nicht in Betracht ziehen) war Jürg Brigels 166 MM 1949 mit der Chassisnummer 0006. Eindrückliches Sicherheitsdispositiv «Sicherheit» hiess die Devise. Der 2650 m lange Circuit war von 600 m Leit planken, 500 Strohlballen und 2000 m Absperrungen umgeben. 100 Kommissa re, 40 Securitaswächter, drei Ärzte und 20 Samariter standen, unterstützt von drei Krankenwagen, 30 Funkgeräten, 30 Feuerlöschern, einem Helikopter und drei Pannenwagen, im Einsatz. Zum Glück brauchten sie nicht in Erschei nung zu treten; überflüssige Vorsichtsmassnahmen waren dies aber sicher nicht. Das Feld wurde jedesmal von einem Pace car, der nicht überholt werden durfte, angeführt. Dieses Pilotfahrzeug (Lancia Thema 8.32) wurde aber schnell genug gefahren, damit die nachfolgen den «Rennfahrer» alle Hände voll zu tun bekamen und dem Publikum so zu ei nem echten Renngenuss verhalfen. Wochenlang hatte in Montreux die Son ne beinahe sommerlich vom Himmel geschienen — aber am Renntag regnete es den ganzen Tag in Strömen! Punkt 14.00 Uhr ...