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... J. B. Warden auf Daimler (Österreichische Daimler-Mo toren-Gesellschaft in Wiener Neustadt). Für Italien (schwar ze Wagen): Lancia, Cagno und Sterero auf Fiat. Der Wagen mit der Startnummer 7 fehlte. Er hätte die Schweiz repräsen tieren sollen. Es handelte sich um einen Dufaux-8-Zylinder (!) mit einem Hubraum von 12 761cc und einer Leistung von 90 PS bei 1200 U./min. Kurz vor dem Rennen brach der Lenkhebel des Wagens, nach dem er offenbar vorher mit einer Metallsäge bearbeitet worden war. Sabotage? Nach einem dramatischen und spannenden Rennen siegte Thery auf Richard Brasier (Durchschnitt 87,69 km/h). Je natzy auf Mercedes wurde mit 11 Minuten und 20 Sekunden Rückstand Zweiter. Der Preis kam also nach Frankreich zu rück. Nach dem anfänglichen Schattenleben hatte sich nun das Gordon-Bennett-Rennen zum wichtigsten Ereignis des Automobilsports entwickelt. Und ausgerechnet das gefiel den Franzosen nicht. Umstrit ten waren die Propositionen: Jedes Land durfte nur mit drei auto exklusiv 5/84 Wagen vertreten sein, unab hängig davon, ob sich im be treffenden Land ein Autoher steller oder 100 befanden. Die französische Auto mobilindustrie, damals die grösste der Welt, fühlte sich natürlich benachtei ligt. Zudem waren die Vorbe reitungen dieses Rennens ziemlich kostspielig. Man musste nämlich zuerst ein na tionales Auswahlrennen orga nisieren; nur die drei besten wurden zum ...