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... Die internationale Ölkrise im Jahr 1974 liess auch Porsche nicht ungeschoren davonkommen. Waren 1973 von 4300 Beschäftigten noch 15415 Wagen gebaut worden, schrumpfte diese Zahl 1974auf9915 und 1975 sogarauf 9224 Ex emplare. Das Werk war gezwungen, den Personalbestand zu verkleinern und kämpfte mit 3750 Mitarbeitern weiter. Jetzt mussten notgedrungen die Preise erhöht werden. 1974 musste man für den billigsten 911 Coupe noch ge nau Fr. 36 850.—, 1975 aber schon Fr. 41500.— hinblättern. Der Preis des Carrera Targa stieg von Fr. 54 650.— auf Fr. 57 600.—. Gar Fr. 78 650.— mussten 1975 für das Spitzenmodell dieses Jahres, den 930 Turbo Typ 930, ausgelegt werden. Die ser Turbolader war — technisch gese hen — zwar schon sehr alt; auch BMW hatte in der Zwischenzeit einige Wagen der Serie 2002 mit ihm ausgerüstet. Aber es war die Firma Porsche gewesen, die dieses System als erste im Renngesche hen und auch in den Produktionswagen einsetzte. Beim 1974 vorgestellten 911 Turbo Typ 930 handelte es sich eigentlich um eine Luxusausführung des 911 RSR. Auf 32 Dasfunktionelle Armaturenbrett eines 911,Jahrgang1974. dem Pariser Salon konnte dieses Wun derauto bestaunt werden. Es war mit einem 2992-cm3-6-Zylinder-Motor mit KKK-Abgasturbolader ausgerüstet, was eine Leistung von 260 PS bei 5500/min versprach. Der Turbo-Porsche war mit einem 4-Gang-Getriebe dotiert und er reichte eine ...