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... und seinem jetzigen Be sitzer ist bekannt, dass es ur sprünglich noch mit einem 2,6- Liter-Motor bestückt gewesen war, der aber bereits wenige Wochen nach Herstellung des Wagens gegen den kräftige ren Dreüiter ausgewechselt worden sei. Die Fahrt im Lagonda ist auch heute noch ein besonderes Er lebnis. Ein dezidierter Druck aufs Gaspedal mobilisiert die PS: 1953 waren es deren 140 bei 5000 Umdrehungen, heute werden es bestimmt nicht viel weniger sein. Der Sechszylin der beschleunigt seidenweich, verrät aber durch sein sportli- 32 ches Brummen, dass er einem für die Rennstrecken gebauten Vollblut entstammt Was den heutigen Autofahrer, der nur selten das Lenkrad eines solchen Klassewagens aus einer früheren Epoche in die Hand erhält, überrascht, ist die schwergängige Lenkung bei niedrigen Geschwindig keiten, die nicht unerhebliche Kraft zum Betätigen der Kupp lung und ein Gaspedal, das getreten werden will. Der Prinzenwagen Solche Einzelheiten verraten Jahrgang und gewichtige Grösse des Lagonda. Auch die lange Motorhaube sagt man ches aus über den wuchtigen Wagen, der damals nur für we nige Auserwählte bestimmt war, zu denen sich beispiels weise Prinz Philip, der autobe geisterte Gatte der englischen Königin, zählen durfte. Tat sächlich wurden in der Zeit spanne zwischen 1953 und 1956 nur 50 Dreiliter-Cabnolets gebaut, und 1956/57 kamen noch ganze 5 Exemplare aus der ...