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... Hausfreund Chryslers, schlug vor, ihn zu fragen, ob er sich für eine Rettungsaktion zur Verfügung stellen würde. Unter der Be dingung, völlig freie Hand zu haben und einem Jahressalär von 1 Million Dollar war Chrys ler einverstanden, es zwei Jah re lang zu probieren. Die 20 Bänkler akzeptierten und rette ten mit diesem Handel - ohne es damals zu ahnen - ihre sämtlichen Kredite. Zuerst annullierte Chrysler die Kaufverträge. Er setzte sich dank dem Argument durch: «Wenn ihr Willys-Overland an den Kontrakt fesselt, macht die Firma Konkurs, und ihr erhaltet überhaupt nichts.» Nachher verkaufte er die verschiede nen Zweitfabriken und Hess das Hauptwerk ausbauen, wo durch der Betrieb stark ratio nalisiert werden konnte. Gleichzeitig gelang es Chrys ler, die Qualität der Produktion zu verbessern und die Quanti tät mit weniger Angestellten zu steigern. Schliesslich gab er drei Ingenieuren den Auftrag, ein neues Auto zu entwickeln. GM kauft W-O Noch bevor der neue Willys- Overland auf den Markt kam, interessierte sich General Mo tors durch Durant für den Kauf der Firma. Nach Rücksprache mit den Banken nahm Chrysler das Angebot an. Die Kaufsum me war hoch genug, um die Schulden zu tilgen. Die drei Ingenieure Fred Zeder, Owen Skelton und Carl Breer nahm Chrysler jedocn von diesem Vertrag aus. Während der Ent wurf für das neue Auto natür lich an General Motors über ging, wollte Chrysler ...