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... Im Prospekt stand auch diesmal wieder 120 km/h Höchstgeschwindigkeit, doch war der 220er merkbar schnel ler und vor allem am Berg ungleich rasanter. Zahlreiche Sporterfolge, vor allem beiden Internationalen Alpenfahrten, verschafften Steyr durch die ses Modell einen geradezu le gendären Ruf als unübertreffli cher «Bergsteiger». Vom Typ 220 gab es auch sehr hübsche Cabriolets. Ausser ei nem werkeigenen Cabrio stammten zahlreiche andere Versionen von fremden Carrossiers, vor allem von der Fir ma Gläser in Dresden. Zu er gänzen wäre, dass während der Jahre ab 1934 auch ein aus dem Typ 30 abgeleitetes Lu xusmodell gebaut wurde, das die Typenbezeichnungen 430, dann 530 und schlussendlich 630 trug. Das geräumige «Steyr-Baby» Als letzter eigenständiger, zur Gänze in Steyr entwickelter Personenwagen, erschien 1936 das «Steyr-Baby», wie der Typ 50 auch gerne genannt wurde. Das war ein echter Kleinwa- Nachfolgertyp 200 Er gingab 1936in Produktion, hattejedoch eine verbesserte Leistungundsah dankder verbreiterten Spurmoderner aus. gen, trotzdem sehr geräumig. Er besass als erster und einzi ger Steyr eine selbsttragende Carrosserie. Auch die sonstige technische Auslegung zeigte, dass ein Konstrukeur von ho hem Rang und Fähigkeiten am Werk war. Das war jedoch nicht Ferdinand Porsche, wie man fälschlich auch heute noch oft hören kann, sondern Karl Jentschke, der später zu Adler ...