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... Ifa-Nachkriegs-Cabrios: vorne der F9 mit dem 91 0-cm 3 -Dreizylinder-Zweitaktmotor (1949 bis 1953, danach nach Eisenach verlagert) ; dahinter der F8 Luxuscabriolet in Exportausführung, in Anlehnung an die Zwischenkriegszeit bei der Dresdner Karosseriefirma Gläser aufgebaut (noch mit dem 700-cm 3 -Zweizylindermotor). (Foto: Jürgen Pönisch) kommt man in den ersten Ausstellungsraum, der das Thema Prototypen aus der DDR-Zeit behandelt. Die Ausstellungsstücke werden gelegentlich ausgetauscht. Jüngste Exponate sind drei Entwicklungen der Münchner Firma IVM mit der Bezeichnung earo [so Vorschau in «auto exklusiv» Nr. 10 / 91). Es handelt sich hierbei um den earo Tramp, den earo up und die earo Luxuslimousine. Weiterhin wird der P 100 aus dem Jahr 1960, ein Unikat mit einer bemerkenswerten Vergangenheit, gezeigt. Nicht 42 weniger eindrucksvoll ist die Geschichte von zwei anderen Fahrzeugen, dem P 1100 aus dem Jahre 1979 und der Weiterentwicklung P 601 WE II von 1982. Das Thema Prototypenbau in Zwickau ist unerschöpflich, und wer sich ernsthaft damit auseinandersetzt, wird am Ende nachdenklich den Kopf schütteln. Hätte es die staatliche Führung zugelassen, wären in der DDR weit modernere Autos gebaut worden als der Trabant und der Wartburg. An den Fähigkeiten der Ingenieure und Designer hätte es nicht gefehlt! Der Trabant erlebte ...