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... aber die Mei nung änderte sich, als die Aus lieferungen 1947 begannen. Die Pariser entdeckten, dass das Auto viel Platz bot und schnell und handlich im Stadt verkehr war. Es erwiessich als billig im Unterhalt, und schliesslich war es nicht ein mal so hässlich. Die Aufträge häuften sich, und die Käufer mussten mit Wartefristen von einem, zwei, ja sogar drei Jah ren rechnen. Bald sollte sich zeigen, dass die als wahnwitzig taxierte Voraussage von 300 gefertigten Autos pro Tag noch viel zu bescheiden gewesen war. Zwar baute Renault im Januar 1948 erst 12 Quatres im Tag, doch schon Ende Jahr waren es zwischen 250 und 260 Stück. Diese enorme Steigerung war zum Teildenneuen Maschinen zu verdanken, die einzelne Arbeitsabläufe vollautomatisch verrichteten. Heute sindsolche Maschinen nicht mehr wegzu denken, aber damals war Re nault ein Pionier. In der ersten «Transfer-Strasse» Europas stellten verschiedene Maschiauto exklusiv 11/84 nen Motorblöcke her. Automa tisch übergab eine Maschine das Werkstückderandern, die den nächsten Arbeitsschritt ausführte und kontrollierte. Das war eine Sehenswürdigkeit. Techniker aus der ganzen Welt kamen angereist, um Renaults berühmte U-5-Halle zu besichtigen. Das Millionen-Modell Anfangs 1949 wurde dann die vorausgesagte Tagesproduk tion von 300 Stück überschrit ten, und 1950 betrug sie 500 Einheiten. Vier Jahre später konnte ein stolzer ...