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... ieine Erinnerung an B. Bira, oder Prinz Birabongse Bhanudej Bhanubandh von Siam, wie sein vollständiger Name lautet, geht zurück auf dasJahr 1935. Damalswurde er mit seinem E. R. A. «Romulus» Zweiter im Schweizer Grand Prix. Auf mich, den damals 17jährigen Burschen, machte Jan Apetz das grossen Eindruck. Später sah ich Prinz Bira noch ver schiedene Male. In Francorchamps zum Beispiel erschien er nicht am Start des Grand Prix de l'Europe. Er be schimpfte auch die Organisato ren, die er als «alte Weiber» bezeichnete. Ein anderes Mal sah ich ihn im Jahre 1948 in Zandvoort an der Eröffnung der neuen Rennstrecke durch den British Racing Drivers Club. Mit seinem 1,5-1-Maserati gewann er beide Rennläufe mit dem beachtlichen Schnitt von 117,84 km/h. Die Preisver teilung im Restaurant «De Schelp» gestaltete sich zu ei nem grossen Fest, und am nächsten Morgen wurde Biras Siegerbecher total flach ge drückt unter einem Tisch ge funden. Das war Pech für Bira. Aber für ihn spielte ein Becher mehr oder weniger keine Rol le. Davon hatte er schon ge nug, und er würde ja noch mehr gewinnen. Eine Legende war Bira schon damals Das hatte nicht nur mit seiner Abstammung zu tun, obwohl ein Königssohn natürlich etwas Besonderes war. Nein, viel mehr entwickelte sich Bira in den fünf Jahren vor dem Zwei ten Weltkrieg als Topfahrer. Das fing damit an, dass ihm sein älterer Cousin Chula zum 21. ...