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... Erst die zweite Auflage mit 1300 cm3 fand den Weg in den Export. Konzern im Rennfieber Der Ford-Konzern hatte derweil Lunte gerochen und Hess die Muskeln spie len. «Total Performance» hiess das Konzept, und es wurde weltweit durchgezogen. Die Amerikaner pfropften die grosskolbigen V8 in die vergleichsweise 20 kleinen Falcon; aus dem grossen 4,2-Liter wurde ein noch grösserer 4.7-V8. Am meisten freute sich die Reifenindu strie, denn mit einem blattgefederten Starrachser und rund 43 Nm [Mustang GT 1965) Hess sich ein Reifensatz im Zeitraffer vernichten. Henry Ford II gedachte ausserdem in Le Mans zu gewinnen, und nachdem sich dieses Vorhaben nicht via Aufkauf von Ferrari bewerkstelligen Hess, fiel der Startschuss zum Projekt GT40, und in der Folge verfiel ein ganzer Konzern bis zum hintersten Mitarbei ter dem Rennfieber. Während Ford in Köln die Idee TS im 20M zum luxuriösen Derivativ verwäs serte, infizierte sich Ford Dagenham verstärkt mit dem Virus Racing. Der Corsair GT kam zuerst, der Cortina Lotus nur kurze Zeit später, besonders spektakulär und unvergessen: «Die Be schleunigung des Cortina Lotus ist schlechtweg hervorragend... Aus ei nem Bummeltempo von 80 km/h auf offener Strasse lässt sich durch Zu rückschalten in den zweiten Gang und volle Beschleunigung im 2. und 3. Gang eine Geschwindigkeit von 140 km/h in weniger als 500 m erreichen . . .», ...