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... seit 1955 unternommenen Bemühungen, eine Trennung von Bahn und Strasse zu erreichen. 2. sollte sich die Regierung über die Möglichkeiten einer sofortigen Verkehrssanierung der Ausfallstrasse Bern— Thun im Sinne einer Uebergangslösung aussprechen, die sich allerdings später in die Gesamtplanung zweckmässig einfügen müsste. In seiner Begründung wies der Interpellant auf die schon jahrelange, fruchtlose Diskussion über die unhaltbaren Zustände in der Muriallee hin, entwarf ein Bild der durch die Bahn verursachten Störungen, um schliesslich die Resultate der neuesten Verkehrszählungen der Stadtpolizei vom 6., 7. und 9. Oktober 1958 bekanntzugeben. Demnach wurden auf der Muriallee in den Spitzenzeiten, d. h. zwischen 11.30 und 12.30 Uhr bzw. 13.30 und 14.30 Uhr in der jeweiligen Hauptrichtung ca. 600 Motorfahrzeuge pro Stunde gezählt. In vier Jahren — zwischen 1955 und 1958 — ereigneten sich auf dieser Strasse rund 120 Verkehrsunfälle, woran die VBW mit rund 10 Prozent beteiligt war. Wie der Interpellant richtig bemerkte, ist damit zu rechnen, dass im Verlaufe der nächsten Jahre 1000 Motorfahrzeuge pro Hauptrichtung und Spitzenstunde zirkulieren werden. Diese Annahme ist deshalb berechtigt, weil ja Zählungen im Oktober keine Spitzenresultate ergeben können. In seinen weitern Ausführungen kam dann Dr. Weisskopf auf die bereits in der «AR» err wähnten Konferenzen ...