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... war, erklärt sich aus einem späterenUmbau. Für Enttäuschung sorgte die reichlich ungenaue Lenkung, wie sie eben vielen Fahrzeugen aus jener Epoche eigen ist. Über die Rennscheibchen hinweg wird gänzlich unbehinderte Sicht vermittelt. Aber der Fahrtwind dürfte bei den horrend hohen Tempi der Müle Miglia deftig zu spüren gewesen sein! Im Cockpit des Alu-Coupes von Touring fühlt man sich wegen der nach oben zusammenfliessenden Stromlinienform zu zweit schon etwas eingeengt. Inihm wirkt der Motorenlärm viel intensiver als im Roadster. Es muss für die Ohren eine Tortur gewesen sein, in diesem «Resonanzkörper» 1000 Meilen zurückzulegen! Gl. Die AR konnte eines der drei bei der Mille Miglia 1940 ebenfalls erfolgreich eingesetzten offenenSchwestermodelle des Sieger-Coupes Probe fahren. Eine unglaubliche Odyssee Nach dem Einmarsch der Alliierten im Mai 1945 wurde der Mille- Migüa-Siegerwagen von US-Offizieren beschlagnahmt. Nachdem es verunfallt war, gelang dem früheren BMW-Ingenieur Clausvon Rücker der Erwerb dieses Einzelstücks. Er reparierte es, undbeim ersten deutschen Nachkriegsrennen kam es 1946 unter Hermann Lang zum Sieg. Ende 1947 wanderte von Rü- cker nach Kanada aus und nahm das Coupe mit. Bald darauf verkaufte er es an den New Yorker Fotografen und Rennfahrer Robert Grier. Dieser spritzte den Wagen auf Rot um und versah ihn vorne und ...