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... Zulassungsrangfolge deutscher Marken nehmen die Nobelmarken Daimler-Benz und BMW ein. Im Auf und Ab des Automobilgeschäftes der zurückliegenden Jahre waren beide Unternehmen «unerschütterliche Bastionen»; sie kannten weder eine Flaute noch eine Talfahrt. Daimler-Benz hat sich diesen Nimbus — vorläufig noch — bewahrt. Die Stuttgarter haben ihr gutes Verkaufsergebnis der ersten neun Monate 1972 von 129 888 Mercedes-Wagen noch um 7091 Autos auf insgesamt 136 979 Einheiten gesteigert. Das ist ein beachtlicher Erfolg, der vor allem auf die neuen Modelle zurückzuführen ist. Meistgekauftes Daimler-Benz-Auto ist die Diesel-Reihe mit über 52 000 Stück. Dieser Verkaufserfolg rechtfertigt den beinahe legendären Ruf des Mercedes- Diesel. Die bisher einzige Auswirkung der Krise auf dem Inlandmarkt: die Lieferfristen für Mercedes-Wagen sind kürzer geworden. Bei den Bayerischen Motorenwerken ist der bisherige, kontinuierliche Aufschwung beinahe gestoppt. Zum ersten Male seit Jahren muss die weissblaue Automarke zurückgehende Zuwachsraten in Kauf nehmen. In den ersten neun Monaten dieses Jahres ist mit 75 763 Autos der Verkaufsgewinn gegenüber der Vergleichszeit von 1972 nur minimal; er beträgt 683 Autos. Meistgekauftes Modell ist der 520 mit 20 806 Stück. Bei den grossen Sechszylindern gab es zum erstenmal einen Rückgang. Von diesen repräsentativen BMW-Wagen ...