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... besonders durch die 1000 Kilometer-Etappe — eine sportliche Konkurrenz, während beim Automobil-Turnier das Hauptgewicht auf dem gesellschaftlichen Moment lag. Sport und Geselligkeit zu gleicher Zelt vertragen sich sehr schwer. Eines beeinträchtigt das andere. Es ist unmöglich, während Arbeitsleistungen, die hart an die Grenze menschlicher Kräfte gehen, auch noch gesellschaftlichen Pflichten zu genügen. Eine ähnliche prinzipielle Frage bedeutet die Einschaltung von Geschwindigkeitsprü- fungen innerhalb der Zuverlässigkeitsfahrt. Auch hier muss man einmal endlich zu einer logischen und zweckvollen Entscheidung kommen. Tourenwagen sind keine Rennwagen. Die Prüfung der Tourenwagen kann sich nur auf die Zuverlässigkeit erstrecken, die Geschwindigkeitsprüfungen mögen dem Rennwagen überlassen bleiben, die dann aber auch auf genügend grossen Strecken, wie zum Beispiel bei der Targa Florio beweisen mö- gen, dass sie die Spitzenleistungen auch auf eine längere Zeit durchhalten können. Bei der Batschari-Fahrt waren drei kleine Rennen über wenige Kilometer eingeschaltet. Nachdem die Fahrzeuge während 2000 Kilometer über ebene und gebirgige Strassen den höchsten Anforderungen an Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit unterworfen waren, was hatte es da für einen Zweck, sie auch noch in Rennen über wenige Kilometer zu hetzen? Für die Brauchbarkeit und Güte des Tourenfahrzeuges ...