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... es, Pioniere namentlich zu benennen, wären Karl Blöchle, der an der ETH die erste Düse mit magnetbetätigter Steuemadel fertigte, und Marco Ganser, der die Einspritzdüse analytisch für die Weiterentwicklung aufbereitete, zu erwähnen. Im Juni 1983 promovierteder Tessiner Marco Ganser mit seiner Dissertation über die elektronisch gesteuerte Dieseleinspritzung an derETH Zürich zum Doktor der Technischen Wissenschaften (Dr. sc. techn) im Maschinenbau-Ingenieurwesen. In seiner Arbeit fasste er die Erkenntnisse von mindestens zehn Jahren Vorstufenentwicklung der Common-Rail- Einspritzung zusammen und präsentierte interessante neue Lösungen. Von den ETH-Protagonisten Gustav Eichelberger (1929 bis 1959), Max Berchtold (1960 bis 1983) und Meinrad Eberle (1984 bis 2003) wurde das neue System als Akkumuliereinspritzungbezeichnet. Noch heute ist es unter dem Oberbegriff Speichereinspritzung bekannt. Eine Basisidee Eichelbergers bestand darin, einen Flüssigkeitsakkumulator ins Injektorgehäuse zu integrieren. Erprobt wurde dies schon in den 1950er-Jahren an einemSulzer-Grossdieselmotor in den Prüfhallen der ETH. Weitere wesentliche Fortschritte erzielte Nachfolger Berchtold am Institut für Thermodynamik und Verbrennungsmotoren in den 60er-Jahren, als erste Elektronikbauteile verfügbar wurden. So entstanden die frühen elektronisch gesteuerten Injektoren ...