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... scheint eine Zeitmaschine in den frühen 60er-Jahren aufgepickt und mitten auf der EICMA 2010 wieder ausgespuckt zu haben: flache Sitzbank, angenehm hoher Lenker, verchromte Auspufftüten wieanno dazumal. Auch Schutzbleche und Tank-Logo glänzen in Chrom. Trotz all der glänzenden Accessoires ist die W800nicht überladen wie ein Weihnachtsbaum, sondern einfach ein stolzes und zugleich gut fahrbares Schaustück - der würdige Nachfolger der von 1999 bis 2006 gebauten W 650 und der ebensohübschen 250er Estrella (1993-1999). Der klassische, luftgekühlte Parallel-Twin der W800 steuert seine vier Ventile pro Zylinder mit einer Königswelle und leistet 35 kW (48 PS) bei 6500/min. Dasmaximale Drehmoment von 62 Nm wird bei 2500/min erreicht. Auch die Vorbilder der W800 gibt es noch, und zwar auf dem Stand der britischen Firma Triumph. Neben der überarbeiteten Speed-Triple mit nach vorne verlegtem Schwerpunkt und nun fünfeckigen statt runden Scheinwerfern wirdden Liebhabern klassischer Bikes vor allem die Bonneville Zusagen. Wer es cooler und etwas choppermässiger haben möchte, darf zur überarbeiteten Triumph America greifen. Die glänzt mit Chromdeckeln und hübscher Zweifarbenlackierung und bietet mit ihrer bequemen, niedrigen Sitzposition nicht nur cooles Fahrgefühl, sondern auch gute Kontrolle der Maschine. Ausgerüstet mit Koffern und Windschild,wird aus der America ...