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... das sich letztlich genauso einstellen wird, wenn die Autofahrer im dichten Verkehr ständig mit Licht herumfahrenmüssen: vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr erkennen. Oberbelichtung ist genauso gefährlich wie zu wenig Beleuchtung, nur trifft es die einzelnen Verkehrsparteien unterschiedlich. Leidtragende bei einem allfalligen Lichtobligatorium wären in zweiter Linie die weniger gut sichtbaren Motorradund Velofahrer. Vor allem aber die Fussgänger. Schon heute haben sie aufgrund des Abblendlichtobligatoriums bei Dunkelheit keine Chance, vom entgegenkommenden Verkehr gesehen zu werden, wenn sie vor einem mit Abblendlicht beleuchteten Wagen den Fussgängerstreifen überqueren wollen. Die Konsequenz der Überbelichtung könnte nur heissen, dass mindestens auch Velofahrer und Fussgänger eine bessere oder überhaupt eine markante Beleuchtung mit sich tragen müssten, um sich im Verkehr einigermassen durchsetzen zu können. Ob dies zum Wohle der Gesellschaft ist und ob dies letztlich längerfristig messbare Erfolge bei der Verkehrssicherheit bringt, darf man bezweifeln. Wir können nur immer wieder fordern, dass trotz aller technischer und gesetzlich klarer definierter Rahmenbedingungen der Autofahrer nicht von der Eigenverantwortung entbunden ist. Und intelligent genug sein sollte, zu wissen, welche Vorsichtsmassnahmen er aufgrund der Umstände ergreifen muss. JÜRG ...