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... aber doch vor allem für die tDrei Kleinen», wie American Motors, Studebaker-Packard und Kaiser-Willys jetzt oft und sehr respektlos bezeichnet werden, da ihr Absatz auf 5 % des Totais gefallen ist. So kann Packard nicht mehr zwei Millionen Dollar wie im 1. Semester 1954 verlieren. Es kann für die «Kleinen» im kommenden Jahr wahrscheinlich nur noch besser oder dann gar nicht mehr gehen, und die Autopropheten tendieren im allgemeinen für die optimistische Version. Das gilt aber auch für Chrysler, denjenigen der Drei Grossen, der die Zeche für den unerhört scharfen Kampf zwischen General Motors und Ford bezahlen musste. Es ist zwar heute schon nicht mehr richtig, von einer Krise zu sprechen, denn der energische Chrysler-Präsident Colbert hat seit einiger Zeit Massnahmen eingeleitet, mit denen er seiner Gesellschaft neuen Auftrieb geben will. In den USA wirkt sich solches aber bekanntlich nicht sehr rasch aus. Dass aber besonders die früher lukrativsten Marken Plymouth und Dodge unter dem Druck der GM-Ford-Konkurrenz ins Hintertreffen geraten waren, ist Tatsache. Um den verlorenen Boden wieder zurückzugewinnen, setzt die Chrysler Corporation in diesem Herbst alle verfügbaren Mittel ein. Es wird aber auch gegen leistungsfähige Gegner gehen, hat sich doch die GM entschlossen, die bisher noch dem «älteren» Stil verschriebenen Chevrolet und Pontiac in die ...