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... demzufolge Chrysler den Arbeitern höhere Löhne usw. gewährte, hatte die Arbeitslage bei Chrysler erleichtert, die bei den übrigen Fabriken erschwert. Chrysler hatte sich gegen eine Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte an andere Werke geschützt; die andern Werke müssen sich jetzt dadurch schützen, dass sie es Chrysler zumindest gleichtun. Nach Chrysler kam Packard; nach Packard kam Ford. Heute zahlt Ford wieder annähernd die höchsten Löhne in der amerikanischen Autoindustrie. 2. Auf den blossen psychologischen Druck allein wollten sich die Arbeiter nicht verlassen. Schon seit Wochen hatte es an Streikdrohungen gegen Ford nicht gefehlt. Der Stichtag sollte und konnte vertraglich frühestens der 2. Januar 1951 sein. Ford, der sich zunächst weigerte, die Streikdrohung schon jetzt zu berücksichtigen, wurde formell von ihrem Bestehen für einen spä- teren Termin in Kenntnis gesetzt. Dabei blieb es jedoch nicht. Die letzten zehn Tage standen im Zeichen unautorisierter «Wildcat»-Streiks, durch die,die Produktion bei Ford schwer beeinträchtigt wurde. Anstatt sich auf ein Fortdauern unautorisierter, wenn auch theoretisch von Vertragsstrafen für die Arbeiter gefolgter Streiks einzulassen und dann im Januar 1951 einen echten Streik mitzumachen, liess sich Ford zu freiwilligen Konzessionen herbei. 3. Je mehr Werke der U.A.W, nachgeben, um so mehr verschärft sich ...