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... 1952 und 1953. Europameister 1937wurde Rudolf Caracciola auf dem Mercedes-Benz W125 mit 5665-cm 3 - Motor. Der Achtzylinder leistete gegen 600 PS. Ecdestone an der Macht Der kleine Bernie Ecdestone übernimmt 1972 nicht nur den Brabham-Rennstall, sondern der clevere Geschäftsmann nimmt allmählich auch die Zügel der gesamten Formel 1 geschickt in seine Hände. Mit dem so genannten Concorde-Abkommen wird das Startund Preisgeldsystem genau geregelt, jede Leistung wirdnach einer bestimmten Skala honoriert. Die Siebzigerjahre werden auch von Niki Lauda geprägt, der1975 und 1977 auf Ferrari Weltmeister wird. 1977 debütiert Renault mit dem ersten l,5-L-V6-Turbomotor in der Formel 1, aber noch ist viel Entwicklungsarbeiterforderlich Von den Langstreckenrennen haben sich Ferrari und Matra gegen Mitte Siebzigerjahre zurückgezogen;Alfa Romeo bleibt noch eine Weile dabei, Porsche beherrscht das Feld ab 1976 mit dem 935 Turbo. Mit den Achtzigerjahren kommt der Aerodynamik eine immer grössere Bedeutung zu, pro Rennmodeü werden hunderte Arbeitsstunden im Windkanal verbracht. Mit allen Tricks wird versucht, Abtrieb zu erzeugen, womit - dank erhöhter Haftung - auch die Kurvengeschwindigkeit drastisch zunimmt. Einen Coup landet 1977 wieder Colin Chapman, dessen Lotus Mark 77 als «Wing Car» ausgebildet ist und grosse Seitenprofile aufweist, die einen enormen Abtrieb erzeugen. Bis ...