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... Autoindustrie in Verruf. Honda und BMW vermochten wohl das Renommee der übriggebliebenen englischen Marken etwas aufzupolieren, die Verkäufe dümpelten weiter dahin. NUN ZEICHNET ALSO das neu formierte britische «Phoenix Consortium» für Rover verantwortlich. Wie stehen die Chancen? Auf diese Frage hat zurzeit niemand eine verlässliche Antwort. Diejenigen, die mit von der Partie sind, stürzen sich hoffnungsvoll in die Arbeit. Unter ihnen natürlich auch die erfahrene, jahrzehntelang im britischen Autogeschäft tätige Emil Frey AG. Trotz der bewegten Geschichte «flatterte der Union Jack auch in unserem Land stets munter im Wind», meinte Firmenchef Walter Frey. Bereits 1931 habe sein Vater einen Importvertrag mit Wolseley ausgehandelt, fast 70 Jahre sei man nunmit von der Partie. Die Verkaufszahlen entwickeln sich für Rover und MG positiv, auch in der Schweiz (+20 %). Die Ausweitung des Verkaufs auf Norwegen, Australien und Südafrika unterstreicht das allgemeine Vertrauen ins neue Management. Mag das Unterfangenzum jetzigen Zeitpunkt noch so riskant erscheinen, die Aufbruchstimmung scheint anzustecken. Wer wagt, gewinnt! Vielleicht giltdas nun auch für Rover und MG. Im kommenden Jahn will MG wieder am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnehmen der 75er-Produktion zusammenfielen. Sowohl in England alsauch in München hatte man alle Hände voll zu tun, ...