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... zurück, stellt man fest, dass viertürige Coupes keineswegs eine Erfindung der Neuzeit sind. So gab es schon vor dem Zweiten Weltkrieg Four- Door-Cadillacs mit coupe-ähnlicher Karosserie, und namentlich in den 50erund 60er- Jahren war dieser Wagenschlag (der «drüben» gelegentlich auch Four-Door-Hardtop genannt wurde) bei den USA- Herstellern recht weit verbreitet und bei der Kundschaft auch beliebt. Dabei handelte es sich fast durchwegs um ausladende Strassenkreuzer, aber dennoch kann natürlich nicht die Rede davon sein, dass damals schon beengte Platzverhältnisse beim Parkieren den Ausschlag für diese Karosserie - Variante gegeben hätten. Es ging einzig und allein darum, den Fondpassagieren standesgemässen Komfort anzubieten. Aus Europa kam etwa der1976 lancierte Rover mit vier Türen und Schrägheck, und auch der Ford Scorpio (Debüt 1985) Hesse sich mit einiger Nonchalance in diese Kategorie einreihen. Am aussergewöhnlichsten war ohne Frage der ausserhalb eines kleinen Insider-Kreises kaum bekannte viertürigeNeunelfer-Porsche, der 1968 in der Prototypenabteilung von Stuttgart-Zuffenhausen entstand. Von einer Serienproduktion wollte aber von der Firmenleitung niemand etwaswissen. Damals war also Porsche für einen Viertürer ebenso wenigbereit wie Ferrari. Ihm hatte Hausdesigner Pininfarina Anfang der 80er-Jahre vergeblichdie hinreissend schöne viertü- ...