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... Trainings und Rennen auf der 3,625 km langen Kurzanbindung des Nürburgrings durchgeführtwerden Das Wetter spielte aber wieimmer in der launischen Eifel verrückt. Insbesondere am Samstagmittag kurz vor dem zweiten Zeittraining waren bei denTeamchefs beim Pokerspiel eiserne Nerven gefragt. Die richtigenKarten hielt dabei das Schweizer Opel Team KMS in den Händen,das seinem Fahrer Timo Glock — trotz einsetzendem Regen - auftrug, auf Slicks auszurücken. Der mutige Entscheid machtesich bezahlt: Timo Glock, der zu Beginn des Zeittrainings als Einziger die profillosen Reifen nicht wechseln liess, holte auf zwei einigermassen trockenen Passagen soviel Zeit heraus, dass es ihm zur zweiten Pole Position nach Hockenheim reichte. SUPER-START Im anschliessenden Rennen legte die Entdeckung dieses Jahres einen genialen, katapultartigen Start hin. Der Rest war Formsache, zumal Glock mit optimalem Setup in der Mercedes-Arena und im zweiten Sektor deutlich schneller als der Rest des Feldes unterwegs war. Am darauf folgenden Tag legte der letztjährige Formel-BMW-ADAC-Meister noch einen drauf: Von der 3. Startposition ins Rennen gegangen, brauste der 21-jährige OdenwälderFrechdachs am Ende der Start- Ziel-Geraden an die Spitze. Zum Sieg reichte es dem mit zu flachen Flügeln fahrenden Opel-Junior- Werksfahrer diesmal jedochnicht, vor allem weil Markus Winkelhocks Wagen ...