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... bei guter Strassenlage sind einige Merkmale dieses individuellen Fahrzeugs, da« sich dank der originellen Scheinwerferanordnung (siehe Bild, in der Schweiz allerdings verboten) für lange, schnelle Nachtfahrten gut eignet « Tester ». Entschliesst sich der Führer eines Fahrzeugs zum Ueberhölen eines andern, so muss er sich vor allem Rechenschaft geben über die Länge de« Ueberholungsweges. Darunter verstehen wir die Länge des vom überholenden Fahrzeug beanspruchten Stras6enstückes vom Augenblick des Aussehwenkens aus der eigenen Fahrbahn bis zum vollendeten Wiedereinschwenken. Dieser Weg ist keine feststehende und auch keine im voraus genau zu berechnende Grosse. Denn er hängt nicht nur vom eigenen Verhalten und von den Eigenschaften des eigenen Fahrzeuges ab, sondern.auch vom Willen des LenkeVs im überholten Fahrzeug und von de« letzteren technischen Eigenschaften. Er kann schwanken zwischen einer Strecke von wenig mehr als zehn und vielen hundert Metern. In.-der Praxis kommt es" für den Fahrer darauf an, zu wissen, von welcher Grössenordnung der Ueberholungsweg unter gewissen vorausgesetzten Verhältnissen 6ein wird. Beim Ueberholen ausserorts wird man mit guter Annäherung annehmen dürfen, dass das überholende Fahrzeug mit einer konstanten Geschwindigkeit vi km/h und das überholte mit einer ebenfalls konstanten kleineren Geschwindigkeit v2 km/h fahren. ...