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... in Bern Leute gibt, die in opportunistischer Weise Politik betreiben, wird sich nichts ändern. Dabei gäbe es nichts Schöneres, als die Schweiz einmal im eigenenLand zu vertreten.» Wer am Sonntag in England dabei war,als die Briten ihren Fahrer feierten, weiss, was Welti damitmeint. Malaysia und Neuseeland tretenals offizielle Botschafter ihrer Länder auf. Aus der Schweiz nutzt niemand diese Chance. Für Max Welti ist und bleibt dieses Engagement daher ein finanzieller Drahtseilakt. Am Montagabend, nach Redaktionsschluss, wurde das Team Schweiz in London als grosser Sieger gefeiert - anderntags begann für Welti die nach eigenenWorten «härteste Phase überhaupt». Alles beginnt wieder vonvorne, vor allem die Suche nach Sponsoren und Investoren, umin der vierten Al-Saison den Titel verteidigen zu können. Sifühle mich wie ein erfolgreicher Sportler an Olympia.» Mit Neel Jani, dessen Fähigkeiten immernoch von vielen unterschätzt werden, hat Welti den richtigen Fahrer zur Erfüllung seines Traums gefunden. So schön dieser Erfolg ist, sowünschenswert wäre es, wenn er hierzulande auch etwas bewirken könnte. Die Unterstützung seitens der hiesigen Industrie ist praktisch gleich null. Und so typisch schweizerisch sichdas Team mit seinem Outfit im A1GP auch gibt, so wenig schertsich Schweiz Tourismus darum. Teams wie Grossbritannien, die kleine Schweiz an gleicher Stätte ...