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... der Importwagen; der Anteil des Käfers am Importmarkt überstieg 60 Prozent. Dann kamen brutale Schläge: die auf. Heute kostet der Rabbit rund 400 Dollar mehr als ein entsprechendes Modell der Konkurrenz; der Wagen geht immer noch gut und steht unter den Importwagen an vierter oder fünfter Stelle, aber er zehrt weitgehend von der Tradition und vom Ruf deutscher Werkmannsarbeit. Vor zwei Jahren war es klar, dass das Schicksal des Volkswagens in den USA auf dem Spiele stand. Wolfsburg musste sich entscheiden: Entweder man verzichtete auf den amerikanischen Markt oder man baute in Amerika mit amerikanischen Arbeitskräften zu amerikanischen Preisen. Nachdem sich Wolfsburg «für Amerika» entschieden hatte, musste man möglichst schnell eine möglichst ideale Fabrik finden oder bauen. Das nächste Kapitel war fast balladenhaft: Der Wolfsburger Braut nahten sich über hundert Freier aus Dutzenden von Städten und Staaten, mit viel schönen Reden die Sondervorzüge gerade ihrer Gemeinde oder Gemeinden preisend: gute Verkehrsverbindungen, zentrale Lage, niedrige Steuern, geschulte Arbeitskräfte, bereits vorhandene Gebäude und anderes. Zu den Tatsachen kamen Versprechungen. Nach langem Sieben und Sichten entschied sich Volkswagen für ein grosses Fabrikgebäude in New Stanton/Pennsylvania, das Der Gouverneur und der Supermanager — Hier posieren der Gouverneur des ...