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... dieses Bild des Schweizer Photographen Hans Feurer zeigt. Bis zum 18.Juni werden in der Berlinischen Galerie unveröffentlichte Motive aus der Geschichte des Pirelli-Kalenders ausgestellt. Objekt der Begierde KARIN ARZETHAUSER Beim Pirelli-Kalender geht es immer um Superlative. Hochglanz muss sein, sowohl vor wieauch hinter der Kamera. Es erstaunt darum nicht, dass die 12 Blätter, die es im Endprodukt zu bestaunen gibt, während der Fotoshootings Unmengen von Bildmaterial generiert haben. Bei der Fotografenprominenz, die im Auftrag der Pneufirmaüber die Jahre durch die Ka- Die Entstehungsgeschichten um die unverkäuflichen Kalender dürften durch die museale Zurschaustellung noch mehr Begierde an «The Cal», wie ihn Kenner nennen, wecken. mera geschaut hat, gehören zahlreiche Polaroid-Abzüge,Ausdrucke, Dias, Movie-Frames und Varianten bei den Sujets zum Arbeitsalltag. Im Prinzip handelt es sichdabei um Material für den Papierkorb oder, für Sammler, umDokumente für das Archiv. Bei Pirelli hat man die unveröffentlichten Zeugen der Entstehung von den Kalendern sorgsam aufgehoben. Das hat sich alsideal erwiesen in Zeiten wie diesen, in denen Recycling gross geschrieben wird. Mit den ausgestellten, teilweise grobkörnigen, sogar unscharfen Unveröffentlichten lässt sich wunderbar am Mythos des Kalenders arbeiten - und genau darum gehl es. Die büdlichen ...