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... bei Chrysler ist radikal: Zurück zur klassischen Bauweise und zum V8-Motor, so lautet die Devise. Martin Wyler Der in den USA über alle Klassen hochgejubelte «frontwheeldrive» wird bei Chrysler im oberen Personenwagensegment ausgemustert, nach zehn mehr oder weniger erfolgreichen «LH»-Jahren. Der Traum vom «rearwheeldrive»-Amerikaner-Wagen mitbärenstarker V8-Maschine und fahraktivem Hinterradantrieb erlebt in Auburn Hills bei Daimler- Chrysler USA eine Renaissance. Etliche Show Cars, vom eben in Serie gegangenen Crossfire (AR 10/03) bis zum jüngst amGenfer Salon enthüllten «Airflite», kündeten den neuen Stil in der Chrysler’schen Oberklasse an. Lange statt kurze, im «cabforward»-Stil gehaltene Haube, ein stämmigstimmiges Designund Technik vom Feinsten, ähnlich wie sie alle Stuttgarter Produkte von C- bis S-Klasse inklusive Maybach charakterisiert. Beispiele dazu: die «5-barmultilink»-Achse - tönt haarscharf nach «Raumlenkerachse» - oder die 5-Stufen-Automatik, beides typisch für Mercedes-Benz und neuerdings den Crossfire. Da haben offenbar die Konzernleitungen von , Daimler- Chrysler in Stuttgart bzw. in Auburn Hills kräftig mitgemischt, Synergien genutzt, und dies gar nicht zum Schaden von Chrysler. Im Gegenteil: Der in dieser Woche auf der New York Show debütierende «300 C Concept» istziemlich seriennah, nach rund 18 Monaten ...