Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... der wichtigsten Kriterien versagt diesmal. Gewöhnlich kann man aus dem Absatz während der ersten zwei, drei Monate nach Beginn des neuen Modelljahres Schlüsse auf das ganze Jahr ziehen. Das ist jetzt unmöglich. Produktion und Absatz waren durch Streiks beeinträchtigt. Besonders betroffen wurde, wie bereits berichtet, Chevrolet; nachher kam S-P an die Reihe; momentan hat die Streikwelle Chrysler erfasst. Nun waren bei Beginn des neuen Modell jahres die Lagerbestände bei den Vertretern sehr niedrig. Wer einen Wagen kaufen wollte, konnte sich nicht gut darauf berufen, vom letzten Jahre seien noch viele Wagen übriggeblieben. Kam also ein Kaufsinteressent zu einem Vertreter, so hatte er in der Regel, die Absicht, einen nagelneuen Wagen zu erstehen. Und das gelang ihm oft nicht. Zum ersten Male seit Jahren mussten die Händler wieder bedauernd die Achseln zucken und auf ihre leeren Ausstellungsräume hinweisen. Die Käufer erteilten dann oft Aufträge für die Zukunft. Ob sie im Januar und Februar, wenn — wie man hofft — die normale Produktion endlich in Schwung gekommen sein wird, noch so kauflustig sind wie im Spätherbst und im Winteranfang ist keineswegs sicher. Vielleicht lässt sich der Ausfall wirklich nicht mehr ganz gutmachen. Vertreter beziffern den Lieferrückstand in einem einzigen Monat auf 290 000 Wagen. Andere Faktoren erscheinen in günstigerem Licht. Erwiesen ...