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... vor allem auch rechnerischer Aufwand notwendig, weshalb man immer mehr den Computer zusätzlich als Hilfsmittel einsetzte. Beim Insassenschutz beginnt alles mit der zweckmässig gestalteten Passagierzelle. Dabei muss jedes einzelne Trägerelement ein ausgeklügeltes Profil aufweisen; denn nur so gelingt es, leicht zu bauen, gleichzeitig aber dennoch eine hohe Gesamtstabilität zu erreichen. Unerlässlich sind des weiteren hohe Türschwellen, formsteife, nicht zu schräg stehende Säulen sowie ein Wagendach mit einem räumlichen, rundum laufenden Träger. Nur so kommt man zum anvisierten Endziel: das nach dem heutigen Stand der Technik wirtschaftlich Machbare. Nachdem die Passagierzelle für den häufigsten Unfall, den Frontalaufprall, senkrecht, schräg, zentral oder einseitig ausgelegt wurde, galt es, den Bug zu gestalten, dem ja neben seiner tragenden Funktion auch die Aufgabe zukommt, bei steigendem Widerstand unter weitgehender Schonung der Zellenfront ausreichend viel Stossenergien zu absorbieren. Dazu werden die verschiedensten Methoden angewandt, bei den Längsträgern z. B. durch Kerben, welche die Verformung und die Widerstandskraft steuern, oder durch Träger mit raffiniertem Querschnitt, der auch zur Anwendung des «Faltbeulens» führte. Es gibt dabei keinen Bereich des Wagenbugs, bei dem nicht mühevolle und sorgfältig durchdachte Detailarbeit geleistet werden ...