Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... grosse Abenteuer der Menschheitsgeschichte verläuft in Wirklichkeit bei all seinen Überraschungen stetig und gesetzmässig. Was kann uns die Geschichte der Fortbewegungsmittel darüber lehren? Solange die Menschheit keine andere Kraftquelle als die tierische, vor allem das Pferd, kannte, ordnete sie den Antrieb vor ihren Fahrzeugen an. Drei Gründe hatten dazu geführt: die Anatomie des Pferdes, die Notwendigkeit, es zu überwachen, und die ausgezeichnete naturgegebene Servolenkung, die es so bildete. Offenbar konnte sich auch Joseph Cugnot, der kurz vor 1770 sein erstes selbstbewegliches Fahrzeug erdachte, nicht von der Vorstellung des Pferdes lösen. Denn was die stets vereinfachende «vox populi» bald als Dampfwagen bezeichnete, war in der Vorstellung seines Erfinders ein Gespann, das aus einem mechanischen Pferd und einem klassischen Zweiräderkarren zusammengesetzt war. Damit erscheint der Frontantrieb als erster vor der Geschichte. Sicherlich hätte dieses mechanische Pferd ebensogut vier Räder haben können, wie sein Vorbild vier Fusse besass, und für eine spätere technische Entwicklung wären angetriebene Hinterräder viel geeigneter gewesen. Aber auf diese Vereinfachung seiner Schwierigkeiten sollte Cugnot, ein ebenso komplizierter wie utopischer Kopf, nicht kommen. Mit James Watt beschäftigte sich zum erstenmal ein Realist mit der mechanischen Fortbewegung. Für ...