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... seiner grossen Rolle ist das Automobil nicht alleiniger Star im Verkehrshaus. Unvergesslich bleibt den Luzernern das Erlebnis eines nächtlichen Transportes des Dampfers «Rigi» auf der Strasse zum Verkehrshaus, und nicht minder eindrücklich war der Anmarsch der alten Lokomotiven auf Rollschemeln. Geräuschvoll war der Einzug ausgedienter Strassenfahrzeuge, die sich zu einem letzten Gang auf der Strasse aufmachten. Die Gründer des Verkehrshauses beweisen Sinn für die jedem Verkehrsmittel innewohnende Dynamik, lassen sie doch die ehrwürdigen Vehikel von ihren Podesten herunter durch Glasmauern auf den draussen vorbeirollenden Verkehr blicken, den sie zu sich herein locken. Die hohen Besucherzahlen des vergangenen Sommers sind Beweis genug für die Anziehungskraft, die von diesen Objekten ausgeht. Der Standort des Verkehrshauses der Schweiz ist trefflich gewählt. Noch ist es zwar weit von Luzern bis zum Turm von Hospental an der Wegscheide zur Leventina und zum Rhonetal. Aber das Haus steht am Weg zu einer Region, in der sich ein grosser Teil der Verkehrsgeschichte nicht nur der Schweiz, sondern der europäischen Nord-Süd- Achse abgespielt hat. ImVerkehrshaus wird diese Geschichte wieder lebendig. Seine Lage zwischen der Gotthardbahnlinie, der Strasse und dem See ist auch symbolisch für die Verkehrsmittel, die es beherbergt. Unter den sechs Ausstellungsund ...