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... der Reibungsziffer f gegeben, die nahe bei i liegt. Wenn die Fliehkraft Z und das Produkt aus der Schwerkraft S und der Reifenreibungsziffer f - für alle Räder einer Seite gerechnet - gleich gross sind, so ist nach Bild 7 die Resultierende aus Z und S unter 45 Grad zu diesen beiden Kräften geneigt. Wenn sie zur Vermeidung des Kippens nicht über die Kippkante K hinausgehen soll, so ist damit die Höhenlage des Schwerpunktes bestimmt, bei welcher der Wagen nicht kippt, wenn die Fliehkraft grösser wird als das Wagengewicht, sondern nur wegrutscht. Immerhin lässt sich die Kippgefahr auch auf diese Weise nicht ganz ausschliessen, denn wenn die am Rad wirkende Gegenkraft zur Fliehkraft durch eine Bodenschwelle oder starke Rinne in der Fahrbahn erzeugt wird, kann sie bei jeder Schwerpunktshöhe den in Bild 6 gekennzeichneten Zustand herbeiführen, wenn nur die Fahrgeschwindigkeit gross genug ist. Auch eine Neigung der Fahrbahn nach der Kurvenaussenseite verschlechtert nach Bild 8 die Bedingungen des Bildes 7. Es bleibt also eine Aufgabe des Fahrers, der Gefahr des Kippens bei Kurvenfahrt durch richtige Bemessung der Geschwindigkeit auszuweichen. Bisweilen wird die Auffassung vertreten, dass das mit der Weichheit der Fahrzeugfederung zusammenhängende starke Rollen des Fahrzeugs, das nach Bild 9 dem Wagenkörper ausser der durch die verschiedenen Reifenverformungen verursachten ...