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... dynamische Berechnung lässt sich nachweisen^, dass die bis zur Herstellung dieses Gleichgewichts eintretende Abweichung von der ursprünglichen Richtung so klein ist (wenige Zehntel eines Winkelgrades), dass sie vom Fahrer innerhalb der Grenzen der Genauigkeit, mit der er das Lenkrad auf die Strasse ausrichtet, nicht wahrgenommen werden kann. Treten unter der Voraussetzung, dass die beiden Angriffspunkte der Kräfte L und F hinter dem Schwerpunkt liegen, Abweichungen vom Idealfall nach Bild 3 auf (etwa durch kleine Verschiebungen des Angriffspunktes der Reifenseitenführungskraft F infolge von Änderungen der Schwerpunktslage oder des Reifendrucks innerhalb der bei ordentlicher Überwachung vorkommenden Grenzen oder durch kleine Verschiebung des Angriffspunktes der Luftkraft L infolge Änderung der Anströmrichtung), so ist, wenn nach Auftreten der Störung L und der durch Schräglauf hervorgerufenen Kraft F der Momentenausgleich mit einem bestimmten Winkel ß erreicht ist, infolge der Verschiedenheit der Hebelarme der beiden Kräfte eine Kraft etwas grösser als die andere. Dann tritt eine leichte Seitenverschiebung des Wagens ein, worauf der Fahrer mit der Lenkung mit einer sehr kleinen zusätzlichen Seitenkraft an den Vorderrädern ein drittes Moment hervorruft, das den Momentenund Kräfteausgleich wieder voll herstellt. Die dafür nötigen Lenkwinkel sind wiederum so ...