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... deux types modernes différents des freins gezeigt. Eine Veränderung des Reibwertes von = 0.4 auf 0.5 (25 1/2) vergrössert den Bremsfaktor oder die Bremswirkung bei unverändertem Pedaldruck im Bremstyp A um 72%! Nicht ganz so empfindlich ist der Typ B mit gleitender Backenabstützung. Durch die besonders bei Bremsbelägen mit hohem Reibwert unvermeidlichen Reibwertschwankungen, die sich der Kontrolle des Fahrers entziehen, entsteht eine Unsicherheit in der erzielten Bremswirkung an den Rädern, die sich dann bemerkbar macht, wenn die Bremsung bis knapp an die Rutschgrenze der Reifen gesteigert werden sollte, ohne die Räder zu blockieren. Diese Erkenntnis hat neuerdings zu einer rückläufigen Entwicklung und Abkehr von der Servobremse geführt. Der ablaufende Bremsbacken übt bei ß = 0,4 etwa nur einen Drittel der Bremswirkung aus, d. h. er bedarf der 3 fachen Betätigungskraft, aber seine ^-Empfindlichkeit ist geringer. Seine Bremswirkung ändert sich bei einer 25 1/2igen Reibwertänderung nur um 15 1/2. Die hohen Betätigungskräfte von Ablaufbacken machen die Zuhilfenahme eines Servomotors (Vakuum oder Überdruck-Bremshelf) erforderlich, was zu einer Komplikation und Verteuerung der Bremsanlage führt. Ein Ausgleich nur im hydraulischen Übersetzungsverhältnis ist wegen der Trommeldehnung leider nicht möglich. Da die Trommelbremse am Ende ihrer Entwicklung angelangt sein ...