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... iL * - ' - Rennen auf dem Meeresgrund Auf der Kanal-Insel Jersey gibt es keine Probleme mit dem Rennstrecken-Bau: Sobald ihn die Ebbe freigibt, finden dort Autound Motorrad-Rennen auf dem Meeresgrund statt — seit 50 Jahren alle vierzehn Tage. Die Regierung der Insel hat eigens ein Gesetz erlassen, das den Motorsportlern erlaubt, für sechs Stunden den harten Sand in der Bucht von St. Ouens zu okkupieren. Alle Fahrzeuge sind privat, manchmal durch Reklame-Aufschriften des Zigarrenhändlers in der Hauptstraße oder eines Möbelgeschäfts gesponsert. Damit die Felder genügend groß werden, gibt es abenteuerliche Klassen. Mal starten Serienautos, Sportwagen und Rennwagen zusammen (998 ccm und 4200 ccm auf einmal!), mal gibt es Handicap-Rennen, bei denen die verschiedensten Fahrzeuge nicht auf einen einzigen Startschuß starten, sondern in Abständen, die ein »Handicapper« zuvor sorgsam errechnet hat. In einem Punkt herrscht auf Jersey sogar mehr Abwechslung als auf den größten Rennstrecken der Welt: Die Wagen starten rechts, die Motorräder links herum. Dies nun allerdings nicht im gleichen Lauf. -wenn die Flut kommt, ist alles vorbei Kfc'iC^« j icr ij. - f" r V- Für die Touristen ist das Rennen ein willkommener Spaß. Eintritt wird nicht erhoben, aber der Programm-Verkäufer nimmt Spenden entgegen. »Er wird den ...