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... anbietet, auch seinen Preis angeben. Danach geht nicht mehr viel mit Prozenten. Denn das aus dem Jahr 1933 stammende Rabattgesetz verbietet dem Händler, auf seinen Preis mehr als 3 Prozent fürs Barzahlen nachzulassen. Trotzdem kommt nicht selten ein Rabatt heraus, der sich nicht mit diesen Regeln verträgt. Rund 2,5 Milliarden Mark gingen nach Schätzungen der Branche dadurch jährlich dem Autohandel verloren und wanderten direkt als Preisvorteil in den Geldbeutel des Käufers. Bei 2,1 Millionen Neuwagen im Jahr 1982 also rund ein Tausender je Fahrzeug. »Die Leute handeln wie im Basar«, zitierte der »Spiegel« im Oktober 1982 den Düsseldorfer Autohändler Helmut Becker. Im Januar 1982 beklagte auch der Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) im offiziellen Verbandsblatt »Autohaus« Rabatte von durchschnittlich 9 Prozent: Bei den Kleinwagen 6,8 Prozent, in der unteren Mittelklasse 8 Prozent, in der obe- Tut mir leid«, sagte der Händler zu Karin und Harald Renner, »das Cabrio kostet 33 000 Mark, und mehr als 3 Prozent darf ich Ihnen nicht geben.« Ehepaar Renner sah sich beim nächsten Händler um und bekam das Peugeot 504 Cabrio für 30 000 Mark, einschließlich Zulassung und vollem Tank. »Das sind rund 10 Prozent Rabatt«, freuten sich die beiden. Irrtum. Sie hatten zwar 3000 Mark weniger gezahlt. Aber das war ...