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... Verflechtungen dargestellt. Auch wenn sie nicht alle vorhandenen Verbindungen enthält, sie zeigt, daß es fast jeder mit vielen treibt. Natürlich ist es nicht pure Zuneigung, was die Manager von Konkurrenzunternehmen dazu bringt, Firmen- Ehen (wie VW/Audi), Dreiecksverhältnisse mit gemeinsamer Tochter (wie Volvo, Renault, PSA), Entwicklungsund Produktionsgemeinschaften, Lieferverpflichtungen und Lizenzverträge einzugehen. Rationalisierung heißt das Zauberwort. Rationalisieren, das bedeutet Investitionen für automatische Montagestra- ßen, Verringerung des Entwicklungskostenanteils am einzelnen Fahrzeug oder Motor durch hohe Stückzahlen. Zum Beispiel hätte ein eigenes Werk für Volvo-Sechszylindermotoren bei den relativ geringen Stückzahlen in dieser Klasse die Kosten unerträglich hochgetrieben. Das gleiche galt für Renault und Peugeot. Also gründete man gemeinsam die »Franco-Suedoise des Moteurs«. Die Sechszylinder-Pkw-Diesel wiederum kauft Volvo bei VW. Ein anderes Beispiel: BMW entwickelt und baut mit Steyr- Puch in Österreich (das wiederum mit Daimler-Benz bei der Geländewagen-Herstellung zusammenarbeitet) moderne Dieselmotoren für leistungsfähige Pkw. Damit sich die Produktion rentiert - bzw. die Preise in dem Rahmen bleiben, der durch die internationale Konkurrenz abgesteckt ist, mußte ...